Momentan belege ich einen Online-Kurs
der amerikanischen Geschichte und Kultur. Es ist viel Stoff zum lesen
und eine Menge zu schreiben. Es erinnert mich ein wenig an Schule,
nur dass ich mich selbst zwingen muss alles zu erledigen. Es beginnt
nun eben das studieren. Aber ich habe euch ja mitgeteilt, dass ich
euch die nächsten Tage meine Geschichten zu meinen Erlebnissen
zusammenfassen werde. Ich werde euch natürlich nicht im Stich
lassen.
Nach meinem Aufenthalt in San Francisco, ging meine
Reise weiter nach San Diego. Ganz allein ohne weitere Hilfe musste
ich zu der sogenannten Caltrain-Station finden und sollte in einen
Bus-Steigen ohne ein wirkliches Ticket. Es lief alles super bis ich
zum nächsten Halt gekommen bin. Dort sollte ich dann mein Ticket
abholen. Irgendetwas ist schief gelaufen und das Ticket wurde an die
alte Adresse in Washington DC geschickt, wo ich seit sicherlich zwei
Wochen nicht mehr gelebt habe. Natürlich habe ich meine
Anschlussverbindung verpasst und durfte lang genug warten. Musste
auch noch ein neues Ticket für rund 80$ kaufen und hatte erfahren,
dass die nächste Verbindung erst 5 Uhr morgens in San Diego ankommt.
Ich war so ziemlich aggressiv, wie man sich das vorstellen konnte,
aber gab mir beste Mühe, wieder meine positive Ansicht zu gewinnen.
Es war eine wilde Reise. Ich kann mich noch genau erinnern, dass ich
gegen 23 Uhr nachts an einem Bahnhof irgendwo im nirgendwo angekommen
war, wo kaum Leute gewesen waren. Man hatte noch einen Getränke und
einen Snackautomaten und das war es dann auch schon.
Einen Blick aus dem Fenster und ich
vergaß all den Hass des vorherigen Tages. Ich glaube ich konnte ganz
San Diego aus meinem Fenster sehen und den Pool vor dem Hotel. Einen
Moment fühlte ich mich im Paradise, bis ich bemerkte, wieviel mich
die Reise schon an Geld gekostet hat. Die paar Tage in San Diego
hatte ich kaum etwas gegessen. Überwiegen kam es aus dem Grund Geld
sparen zu wollen. Ich machte Pläne, was ich alles besichtigen
möchte. Am Abend lernte ich noch ein paar nette Jungs kennen, die
mich mit in eine Sushibar nehmen wollten, aber erstens mag ich kein
Sushi, bzw habe es nicht vor zu testen und zweitens kannte ich die
Kerle zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 30 Minuten.
Am nächsten Tag bekame ich so viel zu sehen. Es war richtig schön gewesen und ich bin das meiste abgelaufen. Mir taten am Ende des Tages meine Beine weh, wie die Hölle. Zuerst lief ich entlang des Gaslamp Viertels, wie ich später erfahren habe, ist es eher das Nachtleben, was es so besonders macht, weil ich nicht wusste warum es so toll sein soll. Hinterher lief ich sicher eine halbe Stunde zum „Balboa Park“. Schönste Aussichten, Kunst und Architekturen erwarteten mich. Da konnte ich kaum noch entscheiden, wo meine Kamera zuerst fotografieren soll.
| Super schöne Pflanzen... |
| Ansehenswerte Architekturen |
| Wundervolle Ausblicke |
| Zum genießen schön |
| Kunst zum bestaunen |
Am nächsten Tag unternahme ich noch eine kleine Reise nach Oldtown mit Gebäuden, wie sie im Buche geschrieben stehen. Es war wie im alten Western. Aber ich war schon zu fertig, um es vollkommen genießen zu können und lies den Tag mit ein wenig Ginger Ale ausklingen.
Es war wundervoll und ich kann nur jedem empfehlen, diese Reise auf sich zu nehmen. Für mich war es ein schönes Erlebnis und ich hatte auch ohne Bekanntschaft viel Spaß gehabt.
JA! Danach ging es mit meiner Reise schlussendlich auf nach HAWAII!!!
xoxo Sus